Rauchverbot

...stinkt mir!

was soll das eigentlich?

gut ich sag mal, in öffentlichen Gebäuden und an Bahnhöfen seh ich das ja ein. Da muss nicht an jeder Ecke einer stehen und seiner Sucht fröhnen...ob das von Frohnarbeit (vom alten Wort Fro=Herr) kommt?

Egal

aber in Kneipen und Discotheken seh ich das nicht ein...wie verweichlicht sind den die Nichtraucher von heute? Warum gehen die denn in eine Kneipe?

Also ich persönlich will nach nem Kneipen-/Discothekenbesuch stinken..wozu gehe ich den sonst dahin?

Na wie auch immer, mir als Nichtraucher könnte das ja egal sein, aber irgendwie..mit dem Rauchverbot geht ein weiteres Stück persönlicher Freiheit dahin

und wieder einmal juckt das keinen

Schade eigentlich. 

20.10.07 21:19, kommentieren

Meta Ebene(oder so)

vermutlich habe ich den falschen Begriff als Überschrift für das Thema dieses Eintrags gewählt, was mir aber im Grunde egal ist.

Worum es mir geht ist das 'verhandeln' im Rollenspiel oder besser das diskutieren über den Einsatz von bestimmten Traits oder Aspekten oder was auch immer in Konfliktsituationen. Aktuelles Beispiel..ich lese gerade Spirit oder the Century...das Setting ist großartig und das Fudgesystem mit dem Fertigkeitswürfe abgehandelt werden gefällt mir persönlich auch.

Aber: Hier hat jeder Charakter 10 Aspekte die ihn näher beschreiben sollen (also z.B.: 'kenne da jemanden'), diese Aspekte sollen den Charakter näher beschreiben und auch die Möglichkeit bieten ihn in Konflikte zu stürzen. So weit so gut, jetzt können aber diese Aspekte dazu eingesetzt werden Würfe zu wiederholen oder zu modifizieren und darüber ob ein bestimmter Aspekt jetzt benutzt werden kann oder nicht...wird eben verhandelt. Jetzt entsteht für mich der Eindruck das man, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen, unbedingt versucht wird ja auch jeden Aspekt irgendwie in den aktuellen Konflikt einzubauen um das Maximum aus dem System herauszuholen.

Mich nervt das.

Das hat mich auch schon bei Dogs in die Vineyard gestört..man versucht unbedingt noch irgendwie alles einzubringen (bei Dogs kam noch das Würfelrumgeschiebe dazu oder das was ich als solches in Erinnerung habe).

Wenn ich spiele und gerade so richtig im Spiel drin bin, will ich maximal einen Wurf machen und fertig, dann will ich wissen was passiert ist. Bin ich deshalb ein 'old-school' Spieler? Nein, weil mir eigentlich auch dieser eine Wurf zuviel ist.  

1 Kommentar 10.10.07 09:39, kommentieren

Historische Romane

lese ich von Zeit zu Zeit recht gerne. Nicht weil ich glaube dadurch mein Wissen über die Zeit in der eben diese Romane spielen ausbauen zu können, sondern weil es mir gefällt wenn sich auch mal die Kulisse wechselt. Das der wissenschaftliche Anspruch solcher Werke meist eher gering ist, ist mir dabei klar.

Aber eigentlich gehts mir auch gar nicht um die Romane, sondern mehr um ein Phänomen das nur Teile dieser Romane betrifft, nämlich den oder die Hauptprotagonisten. Die Typen kotzen mich an. Das sins meist die perfekten Menschen, die die aufgeklärt sind, an Gleichberechtigung glauben, umfassend gebildet sind und natürlich nur die schärfsten Frauen vögeln. Kann man neidisch sein auf Romanfiguren? Vielleicht bin ichs. Aber im Grunde ist es ihre Geisteshaltung die mich am meisten...langweilt. Es sind immer oder zumindest meistens absolut tolerante (auch wenn Toleranz ja eigentlich scheisse ist) und aufgeschlossene Menschen ohne wirkliche Vorurteile oder anderen charakterlichen Schwächen. Solche perfekten Menschen langweilen mich irgendwann. Zu glatt. Und wenn dann noch alles in einem Über-Happy End mündet bin ich gänzlich enttäuscht.

 

Ums kurz zu machen:

Ich will keine Geschichten von perfekten Menschen lesen dennen alles gelingt. Ich will Geschichten von Menschen die, wie alle anderen auch, eben auch mal auf die Schnautze fallen, dennen eben nicht alles gelingt und vor allem...die auch schlechte Eigenschaften haben. Sonst isses ja langweilig. Zudem kann man sich mit schwachen Menschen eher identifizieren als mit perfekten.

Ich mag Homer und ich mag Doug. 

6.10.07 09:08, kommentieren

war im Holz

jo mit meinem Vater und dem Nachbarn (und mittags dann auch meinem Bruder) heute im Holz gewesen...haben Holz gemacht. Ich weiss, ich weiss, wir haben das Holz nicht gemacht und wir haben es nicht einmal selbst gefällt...so gesehen ist die Formulierung nicht wirklich korrekt, aber Fakt ist wir haben das Holz Kamingerecht geschnitten (Nachbar hatte ne Kettensäge, 5 PS, mehr Power!!) und dann in den Sprinter geladen und heim gefahren, ausgeladen und aufgesetzt.

 

Was habe ich festgestellt? Waldarbeit..oder Holzarbeit? ist echte Knochenarbeit (wobei..warum nennt man es überhaupt Knochenarbeit?)..es war sehr sehr anstrengend. Aber wenigstens haben wir dann im Winter, nen warmen Hintern (nen warmen Arsch, wenn man es weniger dezent ausdrücken möchte). Wer jetzt sagt, der faule Student ist halt keine körperliche Arbeit gewohnt irrt..ich habe lange und intensiv körperlich gearbeitet...aber Holz aus dem Wald holen ist ein ganz besonderes Kaliber.

 

Und wir hatten ne Kettensäge und Autos...und das Holt musste nur noch fertig gesägt werden. Da frag ich mich doch wie die armen Schweine das ist Zeiten gemacht haben in dennen es weder Autos noch Kettensägen gab...das muss echt brutal gewesen sein.

 

Fazit:

 Hooray for Kettensägen und Autos

1 Kommentar 28.9.07 21:24, kommentieren

klärende Gespräche

helfen.

ein solches hatte ich gestern und denke das es mir weiter geholfen hat. Wir werden sehen was sich daraus ergibt wie der Polaris Kenner so sagt.

Alles hinwerfen werde ich wohl nicht, nur das eine oder andere ändern. Mich neu ausrichten. Kommt Zeit kommt Rat, vieles was mich zum nachdenken angregt hat wurde gesagt und ein bisschen was ist hängen geblieben.

Morgen weitere Informationen sammeln. 

1.5.07 10:19, kommentieren

alles auf Anfang

jo so langsam aber sicher muss ichs wagen, den neuen Anfang.

Mein Studium abbrechen und mir erstmal nen Job suchen um ein bisserl Geld zu verdienen. Einfach war diese Entscheidung nicht, Woche gar Monate ringe ich mit mir. Das meine Aussichten ohne Abschluss nicht gerade rosig sind weiss ich, aber so wie es jetzt ist bin ich schlicht nicht glücklich.

Also mal schaun was die Agentur so zu sagen hat, Ausbildungs oder Jobtechnisch. Mein Ziel bleibt das Projekt 'Literaturcafe', aber dazu braucht es erstmal Geld, geht nicht anders.

Und weg von hier, von zu Hause muss ich. Nicht wegen diesem 'erwachsen werden' Quatsch. Unabhängig ist niemand. Nein ich muss frische Luft schnappen, Luft bekommen. Hier ist alles zu fest gefahren.

Erfüllung im Job? Weiss nicht ob ich das finden kann, höchstens wenn ich mein eigenes Ding mache, aber erstmal Geld ranschaffen. 

Ist alles nicht so einfach, nicht so wie ich es mir mal vorgestellt habe, war ich naiv? Möglicherweise. Bin ich weltfremd? Kann schon sein. Den Exkurs 'Die Welt ist schlecht' erspare ich mir jetzt mal, klänge zu sehr nach Rechtfertigung. Fakt ist, ich komme mit vielen Dingen nicht zurecht, das muss nicht heissen das diese Dinge falsch sind, sondern nur dass sie falsch für mich sind. Wie auch immer, ich muss sehen wie ich zu Recht komme und wenn die Welt mich f***** will hat sie sich geschnitten, meine Familie und meine Freunde sind mit mir. Also du ach so hartes Leben.

Bring it on. 

30.4.07 12:55, kommentieren

Apokalypse und so

Kurz und knapp... 

Das eine oder andere Setting beschäftigt sich ja nun damit. Also dem Untergang der Welt, des Universums oder was auch immer. Irgendwie steht da dann also der Untergang bevor, sei es jetzt das ein grosser Alter zu erwachen droht oder das die Sonnen verlöschen.

Was haben aber all dieses Settings gemein?

Der entgültige Untergang, der Super GAU darf niemals eintreten, aus dem einfachen Grund, dass es dann nicht mehr spielbar wäre, zumindest nicht mehr langfristig. Die Post Apokalypse ist langweilig, der reine Überlebenskampf mag mal ein bis zwei Sitzungen reizvoll sein, aber als Kampagne wohl kaum. Ich meine, ich rede hier nicht von Weichspüler Apokalypse, die zwar Apokalypse heisst, aber keine ist, weil eben immer noch Städte, sichere Häfen und ähnliches exisitieren. Nein ich rede von der, alles ist im Eimer Apokalpyse, keine Hoffnung mehr nix, nada.

Das zu verhindern ist interessant, das zu erleben (also den Knall an sich) vielleicht auch noch, aber dannach wird es schnell langweilig.

Deshalb darf bei all diesen düsteren Settings das Ende zwar vor der Tür stehen, aber eintreten darf es nie.

 

3 Kommentare 24.3.07 17:26, kommentieren