Meta Ebene(oder so)

vermutlich habe ich den falschen Begriff als Überschrift für das Thema dieses Eintrags gewählt, was mir aber im Grunde egal ist.

Worum es mir geht ist das 'verhandeln' im Rollenspiel oder besser das diskutieren über den Einsatz von bestimmten Traits oder Aspekten oder was auch immer in Konfliktsituationen. Aktuelles Beispiel..ich lese gerade Spirit oder the Century...das Setting ist großartig und das Fudgesystem mit dem Fertigkeitswürfe abgehandelt werden gefällt mir persönlich auch.

Aber: Hier hat jeder Charakter 10 Aspekte die ihn näher beschreiben sollen (also z.B.: 'kenne da jemanden'), diese Aspekte sollen den Charakter näher beschreiben und auch die Möglichkeit bieten ihn in Konflikte zu stürzen. So weit so gut, jetzt können aber diese Aspekte dazu eingesetzt werden Würfe zu wiederholen oder zu modifizieren und darüber ob ein bestimmter Aspekt jetzt benutzt werden kann oder nicht...wird eben verhandelt. Jetzt entsteht für mich der Eindruck das man, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen, unbedingt versucht wird ja auch jeden Aspekt irgendwie in den aktuellen Konflikt einzubauen um das Maximum aus dem System herauszuholen.

Mich nervt das.

Das hat mich auch schon bei Dogs in die Vineyard gestört..man versucht unbedingt noch irgendwie alles einzubringen (bei Dogs kam noch das Würfelrumgeschiebe dazu oder das was ich als solches in Erinnerung habe).

Wenn ich spiele und gerade so richtig im Spiel drin bin, will ich maximal einen Wurf machen und fertig, dann will ich wissen was passiert ist. Bin ich deshalb ein 'old-school' Spieler? Nein, weil mir eigentlich auch dieser eine Wurf zuviel ist.  

10.10.07 09:39

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