Persönliches

Rauchverbot

...stinkt mir!

was soll das eigentlich?

gut ich sag mal, in öffentlichen Gebäuden und an Bahnhöfen seh ich das ja ein. Da muss nicht an jeder Ecke einer stehen und seiner Sucht fröhnen...ob das von Frohnarbeit (vom alten Wort Fro=Herr) kommt?

Egal

aber in Kneipen und Discotheken seh ich das nicht ein...wie verweichlicht sind den die Nichtraucher von heute? Warum gehen die denn in eine Kneipe?

Also ich persönlich will nach nem Kneipen-/Discothekenbesuch stinken..wozu gehe ich den sonst dahin?

Na wie auch immer, mir als Nichtraucher könnte das ja egal sein, aber irgendwie..mit dem Rauchverbot geht ein weiteres Stück persönlicher Freiheit dahin

und wieder einmal juckt das keinen

Schade eigentlich. 

20.10.07 21:19, kommentieren

Historische Romane

lese ich von Zeit zu Zeit recht gerne. Nicht weil ich glaube dadurch mein Wissen über die Zeit in der eben diese Romane spielen ausbauen zu können, sondern weil es mir gefällt wenn sich auch mal die Kulisse wechselt. Das der wissenschaftliche Anspruch solcher Werke meist eher gering ist, ist mir dabei klar.

Aber eigentlich gehts mir auch gar nicht um die Romane, sondern mehr um ein Phänomen das nur Teile dieser Romane betrifft, nämlich den oder die Hauptprotagonisten. Die Typen kotzen mich an. Das sins meist die perfekten Menschen, die die aufgeklärt sind, an Gleichberechtigung glauben, umfassend gebildet sind und natürlich nur die schärfsten Frauen vögeln. Kann man neidisch sein auf Romanfiguren? Vielleicht bin ichs. Aber im Grunde ist es ihre Geisteshaltung die mich am meisten...langweilt. Es sind immer oder zumindest meistens absolut tolerante (auch wenn Toleranz ja eigentlich scheisse ist) und aufgeschlossene Menschen ohne wirkliche Vorurteile oder anderen charakterlichen Schwächen. Solche perfekten Menschen langweilen mich irgendwann. Zu glatt. Und wenn dann noch alles in einem Über-Happy End mündet bin ich gänzlich enttäuscht.

 

Ums kurz zu machen:

Ich will keine Geschichten von perfekten Menschen lesen dennen alles gelingt. Ich will Geschichten von Menschen die, wie alle anderen auch, eben auch mal auf die Schnautze fallen, dennen eben nicht alles gelingt und vor allem...die auch schlechte Eigenschaften haben. Sonst isses ja langweilig. Zudem kann man sich mit schwachen Menschen eher identifizieren als mit perfekten.

Ich mag Homer und ich mag Doug. 

6.10.07 09:08, kommentieren

war im Holz

jo mit meinem Vater und dem Nachbarn (und mittags dann auch meinem Bruder) heute im Holz gewesen...haben Holz gemacht. Ich weiss, ich weiss, wir haben das Holz nicht gemacht und wir haben es nicht einmal selbst gefällt...so gesehen ist die Formulierung nicht wirklich korrekt, aber Fakt ist wir haben das Holz Kamingerecht geschnitten (Nachbar hatte ne Kettensäge, 5 PS, mehr Power!!) und dann in den Sprinter geladen und heim gefahren, ausgeladen und aufgesetzt.

 

Was habe ich festgestellt? Waldarbeit..oder Holzarbeit? ist echte Knochenarbeit (wobei..warum nennt man es überhaupt Knochenarbeit?)..es war sehr sehr anstrengend. Aber wenigstens haben wir dann im Winter, nen warmen Hintern (nen warmen Arsch, wenn man es weniger dezent ausdrücken möchte). Wer jetzt sagt, der faule Student ist halt keine körperliche Arbeit gewohnt irrt..ich habe lange und intensiv körperlich gearbeitet...aber Holz aus dem Wald holen ist ein ganz besonderes Kaliber.

 

Und wir hatten ne Kettensäge und Autos...und das Holt musste nur noch fertig gesägt werden. Da frag ich mich doch wie die armen Schweine das ist Zeiten gemacht haben in dennen es weder Autos noch Kettensägen gab...das muss echt brutal gewesen sein.

 

Fazit:

 Hooray for Kettensägen und Autos

1 Kommentar 28.9.07 21:24, kommentieren

klärende Gespräche

helfen.

ein solches hatte ich gestern und denke das es mir weiter geholfen hat. Wir werden sehen was sich daraus ergibt wie der Polaris Kenner so sagt.

Alles hinwerfen werde ich wohl nicht, nur das eine oder andere ändern. Mich neu ausrichten. Kommt Zeit kommt Rat, vieles was mich zum nachdenken angregt hat wurde gesagt und ein bisschen was ist hängen geblieben.

Morgen weitere Informationen sammeln. 

1.5.07 10:19, kommentieren

alles auf Anfang

jo so langsam aber sicher muss ichs wagen, den neuen Anfang.

Mein Studium abbrechen und mir erstmal nen Job suchen um ein bisserl Geld zu verdienen. Einfach war diese Entscheidung nicht, Woche gar Monate ringe ich mit mir. Das meine Aussichten ohne Abschluss nicht gerade rosig sind weiss ich, aber so wie es jetzt ist bin ich schlicht nicht glücklich.

Also mal schaun was die Agentur so zu sagen hat, Ausbildungs oder Jobtechnisch. Mein Ziel bleibt das Projekt 'Literaturcafe', aber dazu braucht es erstmal Geld, geht nicht anders.

Und weg von hier, von zu Hause muss ich. Nicht wegen diesem 'erwachsen werden' Quatsch. Unabhängig ist niemand. Nein ich muss frische Luft schnappen, Luft bekommen. Hier ist alles zu fest gefahren.

Erfüllung im Job? Weiss nicht ob ich das finden kann, höchstens wenn ich mein eigenes Ding mache, aber erstmal Geld ranschaffen. 

Ist alles nicht so einfach, nicht so wie ich es mir mal vorgestellt habe, war ich naiv? Möglicherweise. Bin ich weltfremd? Kann schon sein. Den Exkurs 'Die Welt ist schlecht' erspare ich mir jetzt mal, klänge zu sehr nach Rechtfertigung. Fakt ist, ich komme mit vielen Dingen nicht zurecht, das muss nicht heissen das diese Dinge falsch sind, sondern nur dass sie falsch für mich sind. Wie auch immer, ich muss sehen wie ich zu Recht komme und wenn die Welt mich f***** will hat sie sich geschnitten, meine Familie und meine Freunde sind mit mir. Also du ach so hartes Leben.

Bring it on. 

30.4.07 12:55, kommentieren

Fussball

Neulich auf ner Party..also die Party hatte noch nicht so richtig angefangen, es waren nur einige wenige Leute da und irgendwie kam man auf das Thema Fussball zu sprechen. Eine der anwesenden Teilzeit-Gruftie-Damen (die ihre Klamotten bei H&M kauft) fragt dann was den so toll am Fussball sei. Besser noch, sie wollte eine rationale Erklärung warum man sich für Fussball interessiere und ihr Tonfall klang nach 'rechtfertige dich!'.

Rational? Fussball? Gehts noch?

Das kann man natürlich nicht rational erklären, Fussball ist Emotion, Fussball ist vom Sofa aufspringen und die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Beim Fussball leidet man fast körperlich, man geht durch emotionale Hochs und Tiefs. Das kann man einfach nicht rational erklären, das braucht man auch nicht und wie wohl alle emotionalen Dinge, kann man das wohl auch nicht.

Will ich erklären warum ich Fussball mag? Nein das will ich nicht. Nicht jeder muss Fussball mögen und meinetwegen darf auch jeder den Kopf über Fussballfans schütteln. Irgendwie ist es ja auch bekloppt 22 Mann dabei zuzuschauen wie sie dem Ball hinterher laufen. Aber ich finds geil und fertig!

Kurz gesagt: Fussball ist grossartig!

Ole Ole! 

 

2 Kommentare 13.3.07 11:29, kommentieren

ging mir echt nahe...

der Tod meines Katers

16 Jahre lang war er Teil meines Lebens, das ist mehr als die Hälfte meines Lebens. Aber am Ende wäre es nur noch egoistisch gewesen ihn weiter leiden zu lassen. Verfärbtes Fell, abgemagert, kaum noch im Stande mehr als 3-4 Schritte zu gehen und er roch nach 'Krankheit'.

Trotzdem war es schwer ihn einschläfern zu lassen.

Bin bei ihm geblieben die ganze Zeit, hab nicht weggeschaut. 

Nur ein Haustier mag mancher sagen...für mich ist ein Familienmitglied gestorben, ein Wesen das mein Leben bereichert hat.

Machs gut, mein Dicker..warst ein prima Kater. 

4 Kommentare 13.2.07 12:41, kommentieren